Energiesparender und umweltfreundlicher Brennstoff

Bei der Frage, ob Ethanol wirklich umweltfreundlich ist oder nicht, scheiden sich immer wieder die Geister. Die einen sprechen von grünen Killern, während die anderen immer wieder bestätigen, dass Bioethanol oder auch Ethanol für das Auto oder den Ethanol Kamin (siehe auch Kamin24.de) tatsächlich umweltfreundlicher sind, als anderwärtige betriebene Heiz- oder auch Kraftanlagen. Aber was stimmt nun wirklich und wonach kann man sich tatsächlich richten?

Fluch oder Segen für die Umwelt?

Um diese Frage in Sachen Energiesparen und -Schonen beantworten zu können, muss man auf den Hintergrund der Streitgespräche eingehen.

  1. Es ist erwiesen, dass Bioethanol in seiner Beschaffenheit, und so auch durch seine Nutzung, durchaus umweltschonender ist als alternative Heiz-, Brenn- und Kraftstoffe. Ähnlich sieht es mit seiner Herstellung aus, denn Bioethanol besteht aus natürlichen Materialen. Beste Beispiele sind Hefe oder auch Wein, denn Ethanol entsteht grundlegend immer dann und dort, wo eine natürliche Gärung entsteht – und so auch bei der Reifung von Wein und Bier.
  2. Auch aus Zucker, Mais und Getreide lässt sich Alkohol für die Ethanolproduktion gewinnen. Im Anschluss muss der entstandene Alkohol nur noch destilliert werden, um ihn zu geeigneten Brennmaterialien weiterzuleiten oder auch direkt als solches zu nutzen. Hier kommt es immer darauf an, wofür genau das Bioethanol gedacht ist.
  3. Der Vorteil ist, dass man Bio-Ethanol in vielen Bereichen als regelrechtes “Abfallprodukt” gewinnen kann. Zum Beispiel bei der Gewinnung von gärenden Genussmitteln, aber auch durch Düngungsprozesse im Gartenbau, etwa durch Kompostierung. Leider reicht das heute nicht mehr übergreifend aus, um die große Nachfrage nach Bio-Ethanol zu stillen. Sprich: Man muss Ethanol gezielter herstellen.
  4. Man kann die Umwelt zusätzlich schonen, indem man im Alltag über das Energiesparen nachdenkt und zum Beispiel gezielter mit dem Ethanol Kamin heizt. Und auch das mit Bio-Ethanol betriebene Auto kann bei schönem Wetter und bei kurzen Strecken durchaus mal stehen gelassen werden.

Große Nachfrage – was bedeutet das?

Der Knackpunkt des Energiesparens und Umweltschonens findet sich in Verbindung mit Bioethanol allerdings dennoch in der Herstellung, sowie auch bei den geringen Schadstoffen, die während der Verbrennung entstehen. Denn natürlich entstehen diese auch bei der Verwendung und Herstellung von Bioethanol. Etwa in Form von Dünsten, die das Ökosystem stören oder beeinflussen. Allerdings sind diese deutlich geringer, als es bei anderen Verfahren und Materialien der Fall ist. Bioethanol ist also keinesfalls vollkommen umweltunbedenklich, aber eindeutig umweltschonender.

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