Wie umweltschädliche sind Heizpilze wirklich?

Wenn die Tage kühler als erwartet ausfallen, so sieht man doch noch oft Menschen vor Cafés oder Restaurants im Freien sitzend. Dabei handelt es sich nicht zwangsläufig nur um Raucher. Auch andere Gäste genießen es, bei niedrigen Temperaturen, eventuell noch in eine Decke eingemummelt, gemütlich zu sitzen und ihren Kaffee, Eis oder Sonstiges zu genießen. Ermöglicht wird dies durch Heizstrahler, der sogenannte Heizpilz. Mit um die 14 Kilowatt Leistung können mehrere Heizpilze für Wärmeeindrücke wie vor einem Kamin sorgen.

Heizpilze und ihre Kosten

Heizpilze bleiben leider Umweltsünder, da führt kein Weg dran vorbei. Aber, auch hier gibt es verschiedene Kategorien. Heizpilz ist nicht gleich Heizpilz. Die Heizpilze, die immer wieder in die Schlagezeilen geraten und eine weitere umweltschädliche Kohlenstoffdioxidquelle (CO2) darstellen, sind jene, die mit Propangas betrieben werden. Eine Gasflasche kann für 10 bis 12 Stunden gemütliche Wärme in kalter Umgebung sorgen. Privatverbraucher können sich auf Zusatzkosten von um die 1000EUR pro Jahr einstellen.

Gasheizstrahler in Wie umweltschädliche sind Heizpilze wirklich?

Moderne Gasheizstrahler als Heizpilz

Wie in der Automobilindustrie versucht man auch hier Mittel und Wege zu finden um den CO2-Ausstoß zu verringern. Solche “umweltfreundlicheren” Modelle beziehen ihre Energie aus Stromquellen, liefern dafür eine etwas geringere Wärmeleistung als die gasbetriebenen Modelle und sorgen dafür, dass ihre Stromkosten ordentlich in die Höhe schnellen. Vorteil bei Heizstrahlern gegenüber Heizpilzen, ist, dass die Gefahrenquelle im Vergleich zu den gasbetriebenen Wärmekörpern wesentlich geringer ist.

Bei letzteren ist es besonders wichtig den Installations- und Betriebsanweisungen genauestens zu folgen. Heizpilze mit Gas geben rundum Wärme ab, während strombetriebene nur in eine gezielte Richtung Wärme abgeben. Auch für konstante Luftzufuhr sollte gesorgt sein, da der Gasausstoß enorm ist. Manch einer könnte sich denken, die Gaszufuhr zu drosseln und damit weniger CO2 zu produzieren und auch an den Betriebskosten zu sparen.Tests haben jedoch ergeben, dass das nichts bringt. Heizpilze funktionieren nur dann richtig, wenn voll aufgedreht. Daher ist es besonders wichtig, Heizpilze nur dann in Betrieb zu setzten wenn unbedingt nötig und auf größeren Flächen nur so viele aufzustellen, wie man wirklich braucht.

Den richtigen Heizpilz wählen

Gasbetriebene Heizpilze stellen eine Gefahrenquelle dar und sind mit bis zu 2,50EUR an Betriebskosten pro Stunden nicht die günstigste Variante, sich im Freien warmzuhalten. Wer jedoch nicht auf den Luxus verzichten möchte, der sollte sich unbedingt über Eigenschaften, Enrgieverbrauch und Produktion, sowie Menge der Kohlenstoff-Emission genauestens informieren und nach dem umweltfreundlichsten Produkt gehen.

Weitere Informationen über Heizpilze und Terrassenheizer sind auch unter http://www.heizstrahler-test.de zu finden

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